Batteriehersteller Varta vor tiefem Einschnitt

Batteriehersteller Varta vor tiefem Einschnitt

Vier Insolvenzanträge verschärfen die Lage

Beim Batterieproduzenten Varta hat sich die wirtschaftliche Situation weiter zugespitzt. Für insgesamt vier Gesellschaften wurden Insolvenzanträge gestellt. Die Information wurde von einer Sprecherin des Amtsgerichts Stuttgart bestätigt.

Der Hersteller aus Ellwangen kämpft bereits seit geraumer Zeit mit erheblichen wirtschaftlichen Problemen. Mit den aktuellen Anträgen beginnt nun ein weiterer Abschnitt der Restrukturierung.

Haushaltsbatterien könnten ausgelagert werden

Besonders im Fokus steht das klassische Geschäft mit Haushaltsbatterien. Nach aktuellen Informationen möchten bedeutende Geldgeber diesen Unternehmensbereich aus dem Konzern herauslösen.

Sollte dieser Schritt umgesetzt werden, würde ein wichtiger Teil des Unternehmens künftig getrennt vom restlichen Konzern geführt werden. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Varta in mehrere Teile aufgespalten wird.

Bestätigung durch das Amtsgericht

Die Insolvenzanträge wurden offiziell registriert. Eine Sprecherin des Amtsgerichts Stuttgart sagte gegenüber der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” wörtlich: “Vier Anträge auf Insolvenz” seien eingegangen.

Damit laufen nun die gesetzlichen Verfahren, in denen über die Zukunft der betroffenen Gesellschaften entschieden wird.

Entscheidende Wochen für den Traditionskonzern

Für Varta stehen nun richtungsweisende Entscheidungen bevor. Ob einzelne Geschäftsbereiche verkauft, ausgegliedert oder fortgeführt werden, bleibt zunächst offen.

Fest steht jedoch, dass die finanzielle Krise inzwischen eine Größenordnung erreicht hat, die erhebliche Auswirkungen auf die Struktur des Unternehmens haben dürfte.

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