UBS profitiert von starkem Börsengeschäft

UBS profitiert von starkem Börsengeschäft

Großbank übertrifft Erwartungen der Analysten

Für die UBS läuft das Geschäft wieder rund. Der Schweizer Finanzkonzern hat im zweiten Quartal seinen Vorsteuergewinn deutlich gesteigert und die Erwartungen der Finanzmärkte übertroffen. Ausschlaggebend war vor allem das boomende Geschäft mit Aktien.

Fusion zahlt sich zunehmend aus

Drei Jahre nach der Übernahme der Credit Suisse scheint der milliardenschwere Zusammenschluss zunehmend Früchte zu tragen. Nach Angaben der Bank stieg der Vorsteuergewinn auf 3,59 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 64 Prozent entspricht.

Konzernchef Sergio Ermotti sieht die UBS inzwischen fast wieder auf dem Ertragsniveau, das vor der Übernahme erreicht wurde. Die Integration verlaufe erfolgreich und nähere sich ihrem Abschluss.

Mehr als 20.000 Jobs weggefallen

Parallel zur Zusammenführung beider Banken wurden umfangreiche Sparmaßnahmen umgesetzt. Insgesamt summieren sich die Kosteneinsparungen inzwischen auf 12,6 Milliarden US-Dollar.

Der Personalbestand verringerte sich auf 99.085 Beschäftigte. Damit beschäftigt die UBS erstmals seit der Fusion wieder weniger als 100.000 Mitarbeiter. Branchenbeobachter schließen nicht aus, dass der Stellenabbau weitergeht.

Bank setzt auf höhere Effizienz

Mit den Einsparungen und dem starken Handelsgeschäft verbessert die UBS ihre Ertragslage kontinuierlich. Die aktuellen Quartalszahlen unterstreichen, dass die größte Bankenübernahme Europas zunehmend wirtschaftliche Wirkung zeigt.

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