Börsenturbulenzen: Dax rutscht unter 22.000 Punkte

Börsenturbulenzen: Dax rutscht unter 22.000 Punkte

Die internationalen Aktienmärkte stehen unter Druck. Besonders der deutsche Leitindex Dax musste am Montag deutliche Verluste hinnehmen. Belastet durch schwache Vorgaben aus den USA und wachsende Unsicherheit über neue Handelskonflikte fiel der Index zwischenzeitlich unter die Marke von 22.000 Punkten.

Massive Verluste am deutschen Aktienmarkt

Der Dax verzeichnete einen Rückgang von bis zu zwei Prozent und sank auf 21.989 Punkte. Am Nachmittag konnte er sich geringfügig erholen und lag zuletzt bei 22.032 Punkten, was einem Minus von 1,9 Prozent entspricht. Auch andere europäische Indizes gerieten unter Druck – der EuroStoxx 50 fiel um zwei Prozent auf 5.224 Punkte.

„Die Märkte stehen unter enormem Druck“, analysierte ein Experte. „Die Unsicherheit über mögliche Handelsbeschränkungen und die negative Stimmung aus den USA lassen die Anleger vorsichtig agieren.“

Neue Zölle der US-Regierung als Unsicherheitsfaktor

Hauptgrund für die Unsicherheit sind die bevorstehenden Entscheidungen der US-Regierung. Präsident Donald Trump wird am Mittwoch Details zu den geplanten Strafzöllen bekannt geben. Diese könnten laut Berichten weitreichender ausfallen als bislang befürchtet.

Ein Analyst warnte: „Sollte sich der Handelskonflikt weiter zuspitzen, wird dies auch Auswirkungen auf die exportorientierte deutsche Wirtschaft haben.“ Besonders die Automobil- und Maschinenbauindustrie stehen im Fokus möglicher US-Zölle.

Negativer Einfluss aus den USA

Neben den Unsicherheiten im Handel sorgten auch die schwachen Vorgaben der US-Börsen für fallende Kurse in Europa. Die Futures auf die US-Aktienindizes lagen vor Börsenöffnung bis zu 1,4 Prozent im Minus, was auf eine Fortsetzung der Talfahrt hindeutet.

„Die Märkte reagieren mit Zurückhaltung“, erklärte ein Börsenhändler. „Solange die Unsicherheit über die Handelspolitik der USA anhält, werden Investoren vorsichtig agieren.“

Wie geht es weiter?

Die Entwicklung der nächsten Tage hängt entscheidend davon ab, welche Maßnahmen die US-Regierung tatsächlich umsetzt. Experten erwarten, dass sich die Märkte erst nach der offiziellen Ankündigung der US-Zollpolitik stabilisieren können.

Bis dahin bleibt die Lage angespannt. Die Anleger blicken mit Sorge auf die kommenden Handelstage – die Nervosität an den Börsen dürfte weiter anhalten.

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