Ein Rückschlag für Tesla: Die Vancouver International Auto Show hat den US-Autobauer kurzfristig aus dem Programm gestrichen. Offiziell nennen die Veranstalter Sicherheitsgründe, doch hinter der Entscheidung steckt mehr als nur Vorsicht.
Veranstalter ziehen die Reißleine
Die Messe, die vom 20. bis 24. März stattfindet, bot Tesla ursprünglich die Möglichkeit, seine neuesten Modelle zu präsentieren. Doch nun wurde der Elektroauto-Pionier von der Veranstaltung ausgeschlossen. „Wir wollen eine sichere und positive Umgebung für alle Besucher schaffen“, erklärte das Organisationsteam.
Tesla wurde offenbar mehrfach gebeten, sich freiwillig zurückzuziehen, ignorierte diese Aufforderung jedoch. Schließlich entschied die Messeleitung, die Marke aus dem Programm zu nehmen und sämtliche Hinweise auf Tesla von der Webseite zu entfernen.
Musk in der Kritik
Die Entscheidung fällt in eine Zeit zunehmender Kritik an Elon Musk. Sein umstrittenes Auftreten und politische Äußerungen haben in Kanada für Empörung gesorgt. Vor allem ein Social-Media-Beitrag, in dem er die Souveränität Kanadas infrage stellte, löste einen Sturm der Entrüstung aus.
Parallel dazu wächst der Widerstand gegen Musk in der kanadischen Bevölkerung. Eine von der Autorin Qualia Reed gestartete Petition fordert die Aberkennung seiner kanadischen Staatsbürgerschaft. Über 375.000 Menschen haben bereits unterschrieben.
Obwohl juristische Experten bezweifeln, dass Musks Staatsbürgerschaft tatsächlich aberkannt werden kann, zeigt sich der Tesla-Chef unbeeindruckt. In einem aktuellen Posting schrieb er: „Meine Unternehmen bauen großartige Produkte, die Menschen lieben. Warum also der Hass gegen mich?“
Sein Konfrontationskurs bleibt riskant: Während Musk seine Kritiker verhöhnt, verschärft sich die Ablehnung gegenüber Tesla – nun sogar auf einer der wichtigsten Automessen Nordamerikas.