{"id":7512,"date":"2025-04-11T11:27:55","date_gmt":"2025-04-11T15:27:55","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=7512"},"modified":"2025-04-11T11:27:55","modified_gmt":"2025-04-11T15:27:55","slug":"insolvenzwelle-rollt-firmen-und-haushalte-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=7512","title":{"rendered":"Insolvenzwelle rollt \u2013 Firmen und Haushalte unter Druck"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Permanente Krisen lassen Unternehmen straucheln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die anhaltend angespannte wirtschaftliche Lage schl\u00e4gt sich in den Zahlen nieder. <strong>Im M\u00e4rz 2025<\/strong> meldet das <strong>Statistische Bundesamt<\/strong> einen weiteren Anstieg der <strong>Regelinsolvenzen<\/strong>. Zwar fiel das Wachstum mit <strong>5,7 Prozent<\/strong> gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat etwas moderater aus als zuletzt, doch der Trend ist eindeutig: Die <strong>Zahl der Firmenpleiten<\/strong> bleibt auf hohem Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gerichte registrieren Milliardenforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im <strong>Januar<\/strong> erreichte die Zahl der registrierten Unternehmensinsolvenzen <strong>1830 F\u00e4lle<\/strong>, das bedeutet ein <strong>Plus von 12,8 Prozent<\/strong> gegen\u00fcber Januar 2024. Die wirtschaftlichen Sch\u00e4den sind erheblich: Die offenen Forderungen der Gl\u00e4ubiger beliefen sich auf <strong>5,3 Milliarden Euro<\/strong>, w\u00e4hrend es im Vorjahreszeitraum <strong>3,5 Milliarden Euro<\/strong> waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Transportgewerbe besonders anf\u00e4llig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonders hohes Insolvenzaufkommen wurde erneut im Bereich <strong>Verkehr und Lagerhaltung<\/strong> festgestellt. Hier machen sich strukturelle Belastungen wie <strong>hohe Energiepreise<\/strong>, <strong>Fachkr\u00e4ftemangel<\/strong> und <strong>Investitionsstau<\/strong> zunehmend bemerkbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Permanente \u00dcberlastung kleiner Betriebe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Industrie- und Handelskammern<\/strong> sehen vor allem <strong>kleinere Unternehmen<\/strong> in einer prek\u00e4ren Lage. In den aktuellen Umfragen beklagen viele Betriebe eine <strong>massive Verschlechterung ihrer Liquidit\u00e4t<\/strong>. <strong>Volker Treier<\/strong>, Chefanalyst des <strong>DIHK<\/strong>, warnt eindringlich:<br><strong>\u201eGerade kleine Firmen befinden sich in einer Zwickm\u00fchle.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Unsicherheiten durch <strong>US-Z\u00f6lle<\/strong> und das <strong>unentschlossene Auftreten der Bundesregierung<\/strong> seien f\u00fcr viele Firmen ein unberechenbares Risiko.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcckblick auf ein d\u00fcsteres Jahr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Jahresstatistik 2024<\/strong> best\u00e4tigt diese Entwicklung: Mit <strong>21.812 beantragten Regelinsolvenzen<\/strong> liegt die Zahl um <strong>22,4 Prozent h\u00f6her<\/strong> als im Vorjahr \u2013 und damit so hoch wie zuletzt <strong>2015<\/strong>, als <strong>23.101 F\u00e4lle<\/strong> gez\u00e4hlt wurden. Der Vergleich mit der <strong>Finanzkrise 2009<\/strong>, in der die Zahlen noch h\u00f6her lagen, wird wieder laut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zahlungsnot trifft auch Privatpersonen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur Unternehmen geraten in Schieflage. Auch <strong>Privathaushalte<\/strong> sp\u00fcren die Auswirkungen der wirtschaftlichen Unsicherheiten. Im <strong>Januar 2025<\/strong> wurden <strong>6221 Verbraucherinsolvenzen<\/strong> gez\u00e4hlt \u2013 ein Anstieg um <strong>10 Prozent<\/strong> im Vergleich zum Vorjahresmonat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Permanente Krisen lassen Unternehmen straucheln Die anhaltend angespannte wirtschaftliche Lage schl\u00e4gt sich in den Zahlen nieder. Im M\u00e4rz 2025 meldet das Statistische Bundesamt einen weiteren Anstieg der Regelinsolvenzen. 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