{"id":7497,"date":"2025-04-10T11:34:44","date_gmt":"2025-04-10T15:34:44","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=7497"},"modified":"2025-04-10T11:34:45","modified_gmt":"2025-04-10T15:34:45","slug":"konjunkturausblick-truebt-sich-weiter-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=7497","title":{"rendered":"Konjunkturausblick tr\u00fcbt sich weiter ein"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>\u00d6konomen rechnen nur noch mit minimalem Wachstum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die deutsche Wirtschaft steht 2025 vor einem nahezu <strong>stagnierenden Jahr<\/strong>. Laut aktueller <strong>Gemeinschaftsdiagnose<\/strong> der f\u00fchrenden Wirtschaftsinstitute wird das <strong>BIP<\/strong> lediglich um <strong>0,1 Prozent<\/strong> zulegen. Noch vor wenigen Monaten waren die Fachleute von <strong>0,8 Prozent<\/strong> ausgegangen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Strukturen statt Konjunktur im Fokus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht konjunkturelle Schw\u00e4chen, sondern <strong>langfristige Missst\u00e4nde<\/strong> bremsen die Wirtschaft. Fehlende Anreize zur Arbeitsaufnahme, mangelnde Digitalisierung und zu wenig Zuwanderung qualifizierter Fachkr\u00e4fte z\u00e4hlen zu den gr\u00f6\u00dften H\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Institute fordern eine <strong>\u201edurchgreifende Entb\u00fcrokratisierung\u201c<\/strong> sowie eine <strong>Anpassung des Sozialsystems<\/strong> an die demographische Entwicklung, um steigende <strong>Lohnkosten<\/strong> zu begrenzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Au\u00dfenpolitische Risiken belasten zus\u00e4tzlich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Entwicklung auf den internationalen M\u00e4rkten. Besonders die <strong>Zollpolitik der USA<\/strong> unter <strong>Pr\u00e4sident Trump<\/strong> sorgt f\u00fcr Planungsunsicherheit. Die Einf\u00fchrung von <strong>25-Prozent-Z\u00f6llen<\/strong> auf zahlreiche Industrieprodukte k\u00f6nnte die deutsche Wirtschaftsleistung <strong>deutlich belasten<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eDer Welthandel verliert an Dynamik, Investitionen werden verschoben\u201c<\/strong>, hei\u00dft es in der Analyse. Dass die <strong>US-Z\u00f6lle nun kurzfristig f\u00fcr 90 Tage ausgesetzt<\/strong> wurden, sei noch <strong>nicht in die Berechnungen eingeflossen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haushaltsausgaben und L\u00f6hne unter Druck<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Inflation leicht r\u00fcckl\u00e4ufig ist, bleibt der <strong>private Konsum schwach<\/strong>. Die Verbraucher gaben <strong>2024 lediglich 0,3 Prozent mehr aus<\/strong>, obwohl ihnen mehr Einkommen zur Verf\u00fcgung stand. Die <strong>Sparquote von 11,4 Prozent<\/strong> zeigt: Die Unsicherheit bleibt hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der <strong>Arbeitsmarkt<\/strong> entwickelt sich uneinheitlich. Zwar entstehen neue Stellen im <strong>sozialen Bereich<\/strong>, doch in <strong>Industrie<\/strong> und <strong>Baugewerbe<\/strong> ist mit R\u00fcckg\u00e4ngen zu rechnen. Die <strong>Arbeitslosenquote<\/strong> wird zun\u00e4chst auf <strong>6,3 Prozent<\/strong> steigen, bevor sie <strong>2025 voraussichtlich auf 6,2 Prozent<\/strong> sinkt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Investitionen mit Zeitverz\u00f6gerung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die geplanten \u00f6ffentlichen Ausgaben in Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz sollen laut Analyse <strong>erst ab dem kommenden Jahr Wirkung entfalten<\/strong>. F\u00fcr **2025 rechnen die Institute daher mit einem moderaten Wachstum von <strong>1,3 Prozent<\/strong> \u2013 vorausgesetzt, internationale Spannungen eskalieren nicht weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6konomen rechnen nur noch mit minimalem Wachstum Die deutsche Wirtschaft steht 2025 vor einem nahezu stagnierenden Jahr. Laut aktueller Gemeinschaftsdiagnose der f\u00fchrenden Wirtschaftsinstitute wird das BIP lediglich um 0,1 Prozent zulegen. Noch vor wenigen Monaten waren die Fachleute von 0,8 Prozent ausgegangen. 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