{"id":6925,"date":"2025-02-21T11:07:32","date_gmt":"2025-02-21T16:07:32","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=6925"},"modified":"2025-02-21T11:07:33","modified_gmt":"2025-02-21T16:07:33","slug":"falschgeld-in-deutschland-zunahme-und-risiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=6925","title":{"rendered":"Falschgeld in Deutschland: Zunahme und Risiken"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Zahl der Falschgeldf\u00e4lle in Deutschland ist 2024 erneut gestiegen. Insgesamt wurden 72.413 gef\u00e4lschte Banknoten aus dem Verkehr gezogen, was einen Anstieg von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders auff\u00e4llig sind die h\u00e4ufig gef\u00e4lschten 50- und 20-Euro-Scheine.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr den Anstieg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Anstieg der Falschgelder ist auf verschiedene Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren. Besonders problematisch sind Banknoten, die urspr\u00fcnglich als Spielgeld oder Filmrequisiten verkauft werden, aber von Kriminellen als echtes Geld verwendet werden. Diese &#8220;MovieMoney&#8221;- und &#8220;Prop Copy&#8221;-Scheine machten im Jahr 2024 etwa 17 Prozent der insgesamt sichergestellten Bl\u00fcten aus. Vor allem 10- und 20-Euro-Scheine sind betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Europ\u00e4ische Dimension und Polizeiarbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Europa stieg die Zahl der sichergestellten Falschgeldnoten um 18,6 Prozent auf insgesamt 554.000. Ein besonderer Vorfall war die beschlagnahmte Falschgeldladung im Wert von 14 Millionen Euro bei einer europ\u00e4ischen Polizeikoordination. Trotz des Anstiegs stieg die Schadenssumme in Deutschland von 5,1 Millionen auf 4,5 Millionen Euro, was durch den geringeren Anteil von Falschgeld in den h\u00f6heren St\u00fcckelungen wie 200- und 500-Euro-Scheinen bedingt ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>H\u00e4ufigste F\u00e4lschungen: 50- und 20-Euro-Scheine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die am h\u00e4ufigsten gef\u00e4lschten Banknoten in Deutschland sind der 50-Euro-Schein (mit 40 Prozent Anteil) und der 20-Euro-Schein. Diese Scheine werden von Kriminellen bevorzugt, da sie h\u00e4ufig im Zahlungsverkehr verwendet werden. Insgesamt entfallen in Deutschland zwei Drittel aller F\u00e4lschungen auf diese beiden Nennwerte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00fcnzf\u00e4lschungen: Ein wachsendes Problem<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei M\u00fcnzen gab es 2024 einen Anstieg von 22 Prozent bei gef\u00e4lschten Zwei-Euro-M\u00fcnzen, mit insgesamt 141.332 falschen M\u00fcnzen im Umlauf. Dieser Anstieg erkl\u00e4rt sich durch die Sammlung von Verdachtsf\u00e4llen durch Unternehmen, die diese M\u00fcnzen dann bei der Bundesbank zur Untersuchung einreichten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Risiken f\u00fcr die Verbraucher<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bundesbank weist darauf hin, dass Falschgeld nicht ersetzt wird. Wer gef\u00e4lschte Banknoten annimmt, bleibt auf dem Schaden sitzen. Auch der Weiterverkauf von Falschgeld ist eine Straftat. Daher fordert die Bundesbank, verd\u00e4chtige Banknoten bei der Polizei oder direkt bei der Bundesbank abzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der gestiegenen Falschgeldzahlen bleibt das Risiko, auf Falschgeld zu sto\u00dfen, relativ gering. Dennoch sollten Verbraucher wachsam sein und im Zweifelsfall die Herkunft von Geldscheinen \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zahl der Falschgeldf\u00e4lle in Deutschland ist 2024 erneut gestiegen. 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