{"id":6215,"date":"2025-01-02T11:37:06","date_gmt":"2025-01-02T16:37:06","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=6215"},"modified":"2025-02-24T10:18:46","modified_gmt":"2025-02-24T15:18:46","slug":"umwelthilfe-fordert-mehrwegpflicht-bei-fast-food-ketten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=6215","title":{"rendered":"Umwelthilfe fordert Mehrwegpflicht bei Fast-Food-Ketten"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert gro\u00dfe Gastronomieketten wie KFC, Burger King und Nordsee wegen Missachtung der seit 2023 geltenden Mehrwegangebotspflicht. Trotz gesetzlicher Vorgaben sind nachhaltige Verpackungsoptionen oft nicht verf\u00fcgbar, wie Testbesuche zeigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Verst\u00f6\u00dfe gegen Mehrwegpflicht aufgedeckt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Laut der DUH haben zahlreiche Betriebe die gesetzliche Verpflichtung, Mehrwegverpackungen f\u00fcr Gerichte zum Mitnehmen anzubieten, nicht umgesetzt. Barbara Metz, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der DUH, erkl\u00e4rte: \u201eUnsere Testbesuche belegen, dass die Mehrwegangebotspflicht auch nach zwei Jahren nicht ernst genommen wird.\u201c Im November 2024 testete die DUH 15 Filialen verschiedener Ketten und stellte in sieben Betrieben Verst\u00f6\u00dfe fest. Besonders schlecht schnitt KFC ab: Keine der getesteten Filialen erf\u00fcllte die gesetzlichen Anforderungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Drohende Klagen gegen gro\u00dfe Ketten<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Umwelthilfe hat gegen KFC, Nordsee und Burger King rechtliche Schritte eingeleitet. \u201eSollten diese Unternehmen keine Unterlassungserkl\u00e4rungen abgeben, werden wir Klagen bei den zust\u00e4ndigen Landgerichten einreichen\u201c, so die DUH. Vapiano wird derzeit nicht verklagt, da die Mehrwegoption dort verf\u00fcgbar ist, allerdings wenig nutzerfreundlich. Becher werden mit einem Pfand von 5,50 Euro belegt, was Verbraucher abschreckt. Gleichzeitig seien Pfandbetr\u00e4ge f\u00fcr wiederverwendbare Boxen mit 50 Cent zu niedrig, um eine R\u00fcckgabe zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fehlende Information f\u00fcr Verbraucher<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Neben der unzureichenden Umsetzung bem\u00e4ngelt die DUH auch, dass Kunden kaum \u00fcber die Mehrwegoptionen informiert werden. Elena Sch\u00e4gg, stellvertretende Leiterin des Bereichs Kreislaufwirtschaft bei der DUH, betonte: \u201eKein einziges Mal wurden unsere Tester vom Verkaufspersonal aktiv auf das Mehrwegangebot hingewiesen.\u201c Dadurch blieben nachhaltige Alternativen f\u00fcr viele Kunden unsichtbar.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Reaktionen der Branche<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Schon Anfang 2023 hatte die Umwelthilfe auf \u00e4hnliche Defizite hingewiesen. Der Branchenverband Dehoga verwies damals auf Herausforderungen durch die Pandemie und offene Fragen bei der Umsetzung der neuen Regelungen. Er warnte vor \u201eBashing einzelner Betriebe\u201c und forderte Unterst\u00fctzung statt Klagen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Forderung nach Verbesserungen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die DUH fordert eine konsequente Einhaltung der Mehrwegpflicht und eine bessere Verbraucheraufkl\u00e4rung. Barbara Metz fasste zusammen: \u201eUmweltfreundliche Verpackungen d\u00fcrfen keine Ausnahme bleiben.\u201c Die rechtlichen Auseinandersetzungen k\u00f6nnten nun Druck auf die Gastronomiebetriebe aus\u00fcben, ihre Systeme zu \u00fcberarbeiten und nachhaltige Optionen zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert gro\u00dfe Gastronomieketten wie KFC, Burger King und Nordsee wegen Missachtung der seit 2023 geltenden Mehrwegangebotspflicht. Trotz gesetzlicher Vorgaben sind nachhaltige Verpackungsoptionen oft nicht verf\u00fcgbar, wie Testbesuche zeigen. 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