{"id":5601,"date":"2024-11-20T11:14:45","date_gmt":"2024-11-20T16:14:45","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5601"},"modified":"2025-02-24T10:18:20","modified_gmt":"2025-02-24T15:18:20","slug":"ford-streicht-tausende-stellen-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5601","title":{"rendered":"Ford streicht tausende Stellen in Deutschland"},"content":{"rendered":"\n<p>Ford plant einen massiven Stellenabbau in Deutschland: Bis Ende 2027 sollen rund 2.900 Arbeitspl\u00e4tze wegfallen, vor allem am Standort K\u00f6ln. Dies ist Teil eines europaweiten Programms, das den Abbau von insgesamt 4.000 Stellen umfasst. Ford begr\u00fcndet die Ma\u00dfnahmen mit einer schwachen Nachfrage, hohen Kosten der Umstellung auf Elektromobilit\u00e4t und versch\u00e4rftem Wettbewerb.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Herausforderungen am Standort K\u00f6ln<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Von den etwa 16.500 Mitarbeitenden in Deutschland arbeiten rund 11.500 in K\u00f6ln. Der geplante Abbau k\u00f6nnte bis zu 25 Prozent der Stellen dort betreffen. Bereits jetzt ist das Werk von Kurzarbeit betroffen, rund 2.000 Besch\u00e4ftigte sind betroffen. Trotz einer Investition von knapp zwei Milliarden Euro in den K\u00f6lner Standort hat das Werk die Erwartungen nicht erf\u00fcllt. Die Produktion des beliebten Verbrennermodells Fiesta wurde eingestellt, und die neuen Elektroauto-Modelle kommen bisher nur schleppend bei den Kunden an.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2018 hat sich die Zahl der Besch\u00e4ftigten in K\u00f6ln nahezu halbiert. Bis 2027 k\u00f6nnten weniger als 10.000 Mitarbeitende \u00fcbrig bleiben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kritik aus der Politik<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst kritisierte den geplanten Stellenabbau scharf und sprach von einem \u201eschweren Schlag f\u00fcr den Automobilstandort Deutschland\u201c. Er forderte Ford auf, das Versprechen einzuhalten, auf betriebsbedingte K\u00fcndigungen zu verzichten. \u201eSoziale H\u00e4rten m\u00fcssen abgefedert und neue Perspektiven geschaffen werden\u201c, erkl\u00e4rte W\u00fcst. Zudem rief er die Bundesregierung auf, klare Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung der Elektromobilit\u00e4t zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Forderungen nach besseren Rahmenbedingungen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ford selbst sieht die Marktbedingungen als zentrale Herausforderung. Marcus Wassenberg, Manager bei Ford, betonte die Notwendigkeit \u201eschwieriger, aber entscheidender Ma\u00dfnahmen\u201c, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit in Europa zu sichern. Das Unternehmen kritisierte, dass es in Deutschland und Europa an einer klaren politischen Agenda f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t fehle. Die hohen Verluste im Pkw-Segment und die strengen CO2-Vorgaben erschweren laut Ford zus\u00e4tzlich das Gesch\u00e4ft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine Branche unter Druck<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ford ist nicht allein: Die gesamte Automobilbranche steht vor erheblichen Herausforderungen. Nach dem Wegfall staatlicher Pr\u00e4mien f\u00fcr Elektroautos ging die Nachfrage stark zur\u00fcck. Verbraucher halten sich angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten mit K\u00e4ufen zur\u00fcck. Auch Volkswagen hat bereits Werksschlie\u00dfungen und Stellenabbau angek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Automobilindustrie mit den strukturellen Ver\u00e4nderungen k\u00e4mpft, stehen Politik, Unternehmen und Gewerkschaften unter Druck, L\u00f6sungen f\u00fcr eine krisengesch\u00fcttelte Branche zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ford plant einen massiven Stellenabbau in Deutschland: Bis Ende 2027 sollen rund 2.900 Arbeitspl\u00e4tze wegfallen, vor allem am Standort K\u00f6ln. Dies ist Teil eines europaweiten Programms, das den Abbau von insgesamt 4.000 Stellen umfasst. Ford begr\u00fcndet die Ma\u00dfnahmen mit einer schwachen Nachfrage, hohen Kosten der Umstellung auf Elektromobilit\u00e4t und versch\u00e4rftem Wettbewerb. 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