{"id":5528,"date":"2024-11-15T11:20:38","date_gmt":"2024-11-15T16:20:38","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5528"},"modified":"2025-02-24T10:18:21","modified_gmt":"2025-02-24T15:18:21","slug":"steigende-schulden-durch-onlinekaeufe-belasten-verbraucher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5528","title":{"rendered":"Steigende Schulden durch Onlinek\u00e4ufe belasten Verbraucher"},"content":{"rendered":"\n<p>Immer mehr Menschen in Deutschland k\u00e4mpfen mit Schulden bei Onlineh\u00e4ndlern. Laut einer Auswertung der Schuldnerberatungsstellen, die das Statistische Bundesamt ver\u00f6ffentlicht hat, hatten 2023 etwa 30 Prozent der \u00fcberschuldeten Personen offene Rechnungen bei Onlineanbietern. Der durchschnittliche R\u00fcckstand betrug dabei 650 Euro \u2013 ein Anstieg im Vergleich zu vor sechs Jahren, als 26 Prozent betroffen waren und der Durchschnittsbetrag bei 527 Euro lag.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Frauen und junge Erwachsene besonders betroffen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Analyse zeigt, dass vor allem Frauen und junge Menschen st\u00e4rker betroffen sind. Von den beratenen Frauen gaben 37 Prozent an, Schulden bei Onlineh\u00e4ndlern zu haben, w\u00e4hrend bei den 20- bis 24-J\u00e4hrigen der Anteil sogar bei 40 Prozent lag. Bei M\u00e4nnern war der Anteil niedriger, weniger als ein Viertel war aufgrund von Onlinek\u00e4ufen verschuldet. Zudem war die durchschnittliche Schuldenh\u00f6he bei Frauen mit 847 Euro deutlich h\u00f6her als bei M\u00e4nnern, die im Schnitt 477 Euro Schulden hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Daten basieren auf der \u00dcberschuldungsstatistik 2023, die Angaben von 671 Schuldnerberatungsstellen umfasst und auf eine Gesamtzahl von rund 594.800 beratenen Personen hochgerechnet wurde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Risiken von &#8220;Buy now, pay later&#8221;-Methoden<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Grund f\u00fcr die wachsenden Schulden sind die zunehmend beliebten \u201ebuy now, pay later\u201c-Bezahlmethoden, die es Verbrauchern erm\u00f6glichen, Eink\u00e4ufe zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt zu bezahlen. Verbrauchersch\u00fctzer und das Bundesministerium f\u00fcr Verbraucherschutz warnen vor den Gefahren dieser Praktiken. \u201eMehrere parallele Kredite bei verschiedenen Anbietern k\u00f6nnen schnell den \u00dcberblick erschweren und Schulden anh\u00e4ufen\u201c, so die Warnung des Ministeriums. Diese Zahlungsweise f\u00fchrt dazu, dass sich offene Betr\u00e4ge ansammeln und die Gefahr einer \u00dcberschuldung w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Handlungsbedarf und Ausblick<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Zunahme der Schulden bei Onlinek\u00e4ufen zeigt, dass Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Verbraucher und zur finanziellen Aufkl\u00e4rung dringender denn je sind. Es bedarf klarer Regelungen und verbesserter Informationsm\u00f6glichkeiten, um sicherzustellen, dass Konsumenten verantwortungsbewusst mit Kreditangeboten umgehen k\u00f6nnen. Gleichzeitig sollten die Verbraucher selbst achtsamer sein und den \u00dcberblick \u00fcber ihre Zahlungsverpflichtungen behalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Entwicklung verdeutlicht, wie wichtig es ist, ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis zwischen Konsum und Verantwortung zu finden. Die richtige Balance und entsprechende Vorsichtsma\u00dfnahmen k\u00f6nnen helfen, den Trend steigender Schulden bei Onlinek\u00e4ufen zu stoppen und eine stabilere finanzielle Basis f\u00fcr die Verbraucher zu schaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Menschen in Deutschland k\u00e4mpfen mit Schulden bei Onlineh\u00e4ndlern. Laut einer Auswertung der Schuldnerberatungsstellen, die das Statistische Bundesamt ver\u00f6ffentlicht hat, hatten 2023 etwa 30 Prozent der \u00fcberschuldeten Personen offene Rechnungen bei Onlineanbietern. 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