{"id":5502,"date":"2024-11-14T10:38:19","date_gmt":"2024-11-14T15:38:19","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5502"},"modified":"2025-02-24T10:18:21","modified_gmt":"2025-02-24T15:18:21","slug":"amazon-beendet-seinen-lieferdienst-fresh-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5502","title":{"rendered":"Amazon beendet seinen Lieferdienst Fresh in Deutschland"},"content":{"rendered":"\n<p>Amazon zieht sich aus dem Gesch\u00e4ft mit frischen Lebensmitteln in Deutschland zur\u00fcck und beendet seinen Lieferdienst AmazonFresh. Ab dem 14. Dezember 2024 wird der Dienst nicht mehr verf\u00fcgbar sein, wie das Unternehmen mitteilte. \u201eWir m\u00f6chten uns f\u00fcr damit verbundene etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen\u201c, schrieb Amazon an seine Kundinnen und Kunden. Laut einer Sprecherin betrifft dies Prime-Kunden in Berlin, M\u00fcnchen und Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Weg von AmazonFresh und seine Herausforderungen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Seit 2017 bot AmazonFresh Prime-Mitgliedern in Deutschland die M\u00f6glichkeit, frische Produkte wie Obst, Gem\u00fcse, Fleisch und Milchprodukte zu bestellen. Die Einf\u00fchrung sollte dem Konzern Marktanteile im Wettbewerb mit Anbietern wie Rewe sichern. Zu Beginn umfasste das Angebot mehr als 85.000 Artikel, doch die Nachfrage blieb gering. Laut der \u201eLebensmittelzeitung\u201c ist das Sortiment auf unter 9.000 Artikel geschrumpft. Matthias Schu, E-Commerce-Experte der Hochschule Luzern, sagte: \u201eDie gro\u00df geplante Expansion ist ausgefallen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fokus auf haltbare Lebensmittel und neue Partnerschaften<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Amazon bleibt im Lebensmittelhandel aktiv, richtet sein Angebot jedoch neu aus. \u201eWir haben un<\/p>\n\n\n\n<p>ser Angebot und unser Logistik-Netzwerk in Deutschland evaluiert und beschlossen, uns auf unser wachsendes Gesch\u00e4ft mit haltbaren Lebensmitteln zu konzentrieren\u201c, so eine Unternehmenssprecherin. Um den frischen Bereich abzudecken, ist Amazon eine Partnerschaft mit dem Online-Supermarkt Knuspr eingegangen. Diese Kooperation startet im Gro\u00dfraum Berlin und soll bald auf das Rhein-Main-Gebiet und M\u00fcnchen ausgeweitet werden. Knuspr bietet \u00fcber 15.000 Produkte, viele davon von lokalen Lieferanten, mit Lieferung am selben Tag.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein umk\u00e4mpfter Markt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Online-Lebensmittelhandel hat in Deutschland nur einen Anteil von etwa 2,9 Prozent am gesamten Lebensmittelmarkt. Trotz eines Anstiegs des Umsatzes von 736 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 3,7 Milliarden Euro im Jahr 2023 bleibt der station\u00e4re Handel dominant. Der Experte Matthias Schu betont, dass der Erfolg solcher Dienste stark vom Standort abh\u00e4ngt: \u201eIn gro\u00dfen St\u00e4dten wie Berlin und M\u00fcnchen liegt der Online-Anteil bei bis zu 15 Prozent, w\u00e4hrend in l\u00e4ndlichen Gegenden das Angebot fehlt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zukunft des Online-Lebensmittelhandels<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Corona-Pandemie boomte der Markt, doch mittlerweile k\u00e4mpfen viele Anbieter mit der Profitabilit\u00e4t. Start-ups wie Gorillas und Getir haben Deutschland bereits verlassen, und auch etablierte Anbieter wie Flink operieren in einem schwierigen Umfeld. Der Online-Supermarkt Knuspr sowie der Abhol- und Lieferservice von Rewe versuchen weiterhin, sich zu etablieren. Ob Amazon mit seiner neuen Strategie und den Partnerschaften erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amazon zieht sich aus dem Gesch\u00e4ft mit frischen Lebensmitteln in Deutschland zur\u00fcck und beendet seinen Lieferdienst AmazonFresh. Ab dem 14. Dezember 2024 wird der Dienst nicht mehr verf\u00fcgbar sein, wie das Unternehmen mitteilte. \u201eWir m\u00f6chten uns f\u00fcr damit verbundene etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen\u201c, schrieb Amazon an seine Kundinnen und Kunden. Laut einer Sprecherin betrifft dies Prime-Kunden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":5503,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[304,311],"tags":[503,314,672,674,673,315,327],"class_list":["post-5502","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland","category-unternehmen","tag-amazon","tag-deutschland","tag-fresh","tag-lebensmittel","tag-lieferdienst","tag-unternehmen","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5502"}],"collection":[{"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5502"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5502\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5504,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5502\/revisions\/5504"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5503"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5502"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5502"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5502"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}