{"id":5335,"date":"2024-11-05T10:19:34","date_gmt":"2024-11-05T15:19:34","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5335"},"modified":"2025-02-24T10:18:22","modified_gmt":"2025-02-24T15:18:22","slug":"post-plant-deutliche-portoerhoehung-fuer-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5335","title":{"rendered":"Post plant deutliche Portoerh\u00f6hung f\u00fcr 2025"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Zum Jahreswechsel k\u00f6nnte der Versand eines Standardbriefs in Deutschland teurer werden. Derzeit liegt der Preis bei 85 Cent, doch die Deutsche Post fordert eine Erh\u00f6hung, um die Inflation und gestiegene Kosten aufzufangen. Tobias Meyer, Chef des Logistikkonzerns Deutsche Post DHL, kritisiert den Vorschlag der Bundesnetzagentur, das Porto nur um 10,5 Prozent anzuheben, als unzureichend. Laut Meyer lie\u00dfe sich damit der gesetzlich erlaubte Gewinnrahmen bei weitem nicht erreichen.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Deutsche Post sieht &#8220;gro\u00dfen Nachholbedarf&#8221;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der letzte Anstieg der Portokosten im Jahr 2022 fiel mit 4,6 Prozent deutlich niedriger aus als die Inflationsrate, was aus Sicht der Post einen \u201eNachholbedarf\u201c geschaffen hat. Meyer erkl\u00e4rt: \u201eEs gibt kein anderes europ\u00e4isches Land, wo das Briefporto langsamer angestiegen ist als die Inflation, das einzige Land ist Deutschland.\u201c W\u00e4hrend er keine konkrete Zahl nannte, deutete er an, dass das Porto gesetzlich um bis zu 17 Prozent steigen k\u00f6nnte. Damit w\u00e4re ein Preis von 99 Cent f\u00fcr einen Standardbrief m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Entscheidung der Bundesnetzagentur steht aus<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Post kann die Preise f\u00fcr Briefversand nicht eigenst\u00e4ndig erh\u00f6hen, sondern ben\u00f6tigt die Zustimmung der Bundesnetzagentur. Diese Beh\u00f6rde berechnet die Erh\u00f6hung basierend auf Kostensteigerungen und wirtschaftlichen Annahmen \u2013 dabei unterscheiden sich jedoch ihre Berechnungen von den Forderungen der Post. Es wird erwartet, dass die Bundesnetzagentur in den kommenden Wochen ihren endg\u00fcltigen Vorschlag ver\u00f6ffentlicht. Sollte sie bei einer Erh\u00f6hung um 10,5 Prozent bleiben, w\u00fcrde der Versand eines Standardbriefs k\u00fcnftig 95 Cent kosten. Die Post hat dann die M\u00f6glichkeit, die Preise f\u00fcr verschiedene Briefarten entsprechend anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kritik am regulatorischen Umfeld<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Post-Chef Meyer machte seinem \u00c4rger \u00fcber die Bundesnetzagentur Luft und betonte die finanziellen Einbu\u00dfen des Konzerns. Im dritten Quartal 2024 erzielte der Bereich \u201ePost &amp; Paket\u201c in Deutschland lediglich 100 Millionen Euro Gewinn nach Abzug von Sondereffekten. Meyer wies darauf hin, dass der Gewinn laut seiner Interpretation des Postgesetzes eigentlich bei 330 Millionen Euro liegen m\u00fcsste. Er erkl\u00e4rt: \u201eEs geht darum, dass umgesetzt wird, was im Gesetz vorgesehen ist, und das sehen wir im Moment nicht.\u201c Ob die Post jedoch eine Klage gegen den aus ihrer Sicht zu niedrigen Portoaufschlag anstreben wird, lie\u00df Meyer offen, da rechtliche Schritte mit Risiken verbunden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Diskussion um die Portoerh\u00f6hung betrifft nicht nur die Deutsche Post, sondern auch die Verbraucher. Ein deutlich teurerer Briefversand k\u00f6nnte die Art und Weise ver\u00e4ndern, wie Briefe und Dokumente im Alltag verschickt werden, und zus\u00e4tzliche Kosten f\u00fcr die B\u00fcrger bedeuten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Jahreswechsel k\u00f6nnte der Versand eines Standardbriefs in Deutschland teurer werden. Derzeit liegt der Preis bei 85 Cent, doch die Deutsche Post fordert eine Erh\u00f6hung, um die Inflation und gestiegene Kosten aufzufangen. 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