{"id":5305,"date":"2024-11-04T08:38:33","date_gmt":"2024-11-04T13:38:33","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5305"},"modified":"2025-02-24T10:18:22","modified_gmt":"2025-02-24T15:18:22","slug":"dax-droht-volatile-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=5305","title":{"rendered":"DAX droht volatile Woche"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>\u2026 aufgrund der US-Wahl und Zinspolitik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>In der ersten Novemberwoche k\u00f6nnten die globalen Finanzm\u00e4rkte durch zwei bedeutende Ereignisse ersch\u00fcttert werden: die Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA und die erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Die Spannung steigt, da in den aktuellen Umfragen kein klarer Favorit zwischen der demokratischen Kandidatin Kamala Harris und dem republikanischen Herausforderer Donald Trump erkennbar ist. \u201eF\u00fcr die B\u00f6rse ist Unsicherheit das st\u00e4rkste Gift\u201c, betont J\u00fcrgen Molnar vom Broker RoboMarkets, und die anhaltende Unsicherheit k\u00f6nnte die Volatilit\u00e4t an den M\u00e4rkten deutlich erh\u00f6hen.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>US-Wahl als Unsicherheitsfaktor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die anstehende Wahl wird von vielen Experten als entscheidender Faktor f\u00fcr die Kursentwicklung angesehen. Laut dem \u00d6konomen Christoph Balz von der Commerzbank k\u00f6nnte es aufgrund des knappen Rennens und m\u00f6glicher Nachz\u00e4hlungen einige Tage dauern, bis ein endg\u00fcltiges Ergebnis feststeht. Dies w\u00fcrde an den Nerven der Anleger zehren und eine weitere Kursvolatilit\u00e4t in Gang setzen. Auf dem deutschen Markt reagieren die Investoren bereits vorsichtig: Am Freitag schloss der DAX bei 19.255 Punkten, was einem leichten Wochenverlust von unter einem Prozent entspricht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-rt.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXe_thmu56YdhqyKXK1noOiQDZWUd3667OlJ0IGj8Zl2OwPJTtnSb5jLXRTuf2iImnd19oRX2EFBBji3OINIC9h0VLFHIbQ31WJ0VFKXD_h2scit29sUivrQkHpb98--W3k_CgHFJd7jwL1QGbwkKNQ1mKvD?key=fTPQ51Vxcdo9oRel4Or7l-3L\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Aussicht auf einen Sieg Trumps, der f\u00fcr eine aggressive Handelspolitik bekannt ist, sorgt dabei f\u00fcr zus\u00e4tzliche Anspannung. \u201eSollte Trump das Rennen gewinnen und erneut Strafz\u00f6lle einf\u00fchren, k\u00f6nnte dies der deutschen Exportwirtschaft empfindlich schaden\u201c, prognostiziert Carsten Klude von M.M Warburg. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW K\u00f6ln) sch\u00e4tzt den potenziellen Schaden f\u00fcr die deutsche Wirtschaft auf 180 Milliarden Euro \u00fcber die n\u00e4chsten vier Jahre, insbesondere durch Z\u00f6lle auf Autos, was die Krise der Automobilindustrie weiter vertiefen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zinsentscheidung der Fed und die Auswirkungen auf die M\u00e4rkte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Wahl r\u00fcckt die Zinsentscheidung der Fed am Donnerstag in den Fokus. Im September hatte die US-Notenbank eine \u00fcberraschend starke Zinssenkung von 50 Basispunkten vorgenommen und den Leitzins auf eine Spanne von 4,75 bis 5,00 Prozent gesetzt. Dies war ein erster Schritt in Richtung einer lockereren Geldpolitik, um die hohe Inflation zu bek\u00e4mpfen. Nun rechnen die Marktteilnehmer mit einer erneuten Senkung um 25 Basispunkte. \u201eDer 50-Basispunkte-Schritt von September d\u00fcrfte der einzige in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung bleiben\u201c, sagt Commerzbank-\u00d6konom Bernd Weidensteiner und f\u00fcgt hinzu, dass die Fed vorsichtiger und in kleineren Schritten weiter senken werde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-rt.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXfhmH5m_bHNhYon1Y5YmFwYr17LCLX-CEJvzElUmNejGGTkH7uofymwEdajlXGgE7SyoYIn9a6d4pWggJ8k_vmoQGe6Psq_R8aRsVXY5MRcSiGw7pNVOzRfkrC_6SrNnrvF7sOhlW_0frDxGH8_ZbzdvFOW?key=fTPQ51Vxcdo9oRel4Or7l-3L\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Interessanterweise zeigte die US-Wirtschaft trotz der straffen Geldpolitik eine stabile Leistung: Im dritten Quartal wurde ein Wachstum von 2,8 Prozent verzeichnet, w\u00e4hrend der Preisauftrieb fast die Zielmarke von zwei Prozent erreichte. Dies k\u00f6nnte die Konsumausgaben weiter ankurbeln, was wiederum die Wirtschaft st\u00fctzen k\u00f6nnte. Die Fed steht jedoch vor der Herausforderung, die Inflation unter Kontrolle zu halten, ohne die wirtschaftliche Dynamik abzuw\u00fcrgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Markterwartungen zum Wochenbeginn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Wochenauftakt wird eine ruhige Er\u00f6ffnung am deutschen Aktienmarkt erwartet, da viele Anleger auf die Entscheidung der US-Wahlen warten. Der DAX wird stabil bei etwa 19.250 Punkten erwartet, was dem Niveau vom Freitag entspricht. Auch im Euro-Stoxx-50 wird ein \u00e4hnliches Bild erwartet. \u201eDie Unsicherheit vor der Wahl ist gro\u00df\u201c, erkl\u00e4rt ein Marktteilnehmer und prognostiziert, dass diese Unsicherheit auch nach der Wahl anhalten k\u00f6nnte, bis ein endg\u00fcltiges Ergebnis feststeht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die B\u00f6rsen weltweit die Unsicherheit verabscheuen, warten Anleger gespannt auf den Wahlausgang. Die Wall Street scheint dem Ereignis jedoch gelassener entgegenzusehen, was auf ein h\u00f6heres Ma\u00df an Stabilit\u00e4t in den USA hindeuten k\u00f6nnte. Letztendlich bleibt jedoch unklar, ob die M\u00e4rkte die Wahl und die erwarteten Zinsschritte der Fed ohne gr\u00f6\u00dfere Verwerfungen verkraften werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 aufgrund der US-Wahl und Zinspolitik In der ersten Novemberwoche k\u00f6nnten die globalen Finanzm\u00e4rkte durch zwei bedeutende Ereignisse ersch\u00fcttert werden: die Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA und die erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. 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