{"id":4832,"date":"2024-09-16T10:40:57","date_gmt":"2024-09-16T14:40:57","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=4832"},"modified":"2025-02-24T10:17:56","modified_gmt":"2025-02-24T15:17:56","slug":"weiterer-regen-verschaerft-hochwasserlage-in-mitteleuropa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=4832","title":{"rendered":"Weiterer Regen versch\u00e4rft Hochwasserlage in Mitteleuropa"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>In vielen Regionen Mitteleuropas bleibt die Hochwasserlage angespannt, und ein Ende der Regenf\u00e4lle ist noch nicht in Sicht. Besonders betroffen sind \u00d6sterreich, Tschechien, Polen und auch Deutschland. Trotz teilweiser Entspannung in einigen Gebieten drohen weitere Regenf\u00e4lle, die Pegelst\u00e4nde erneut ansteigen zu lassen. Die Gefahr von \u00dcberschwemmungen und schweren Sch\u00e4den bleibt hoch, und die Beh\u00f6rden rufen die Bev\u00f6lkerung zu Vorsichtsma\u00dfnahmen auf.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6sterreich k\u00e4mpft gegen steigende Wassermassen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6sterreich steht erneut vor einem Tag mit intensiven Regenf\u00e4llen. Laut den Wetterexperten des ORF k\u00f6nnten in manchen Regionen, insbesondere in Nieder\u00f6sterreich, mehr als 60 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Johanna Mikl-Leitner, die Ministerpr\u00e4sidentin von Nieder\u00f6sterreich, warnte vor einem regionalen Anstieg von bis zu 80 Litern Regen pro Quadratmeter. \u201eEs besteht h\u00f6chste Dammbruchgefahr,\u201c betonte sie.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-rt.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXdcnGOQ_u2Iqe1jYF_eHB__d0sBoWArgEbrZJnwAra-74vhz6c7iCX086Vb0TfEQ5Jv7eTrizz1YPBgnyTqZuKszklZbZC6SliX560x2D1YkcQKZhtFggJrs7JGpGMCwbvVk5-sSFhK1pjwYWNkAkseh9DG?key=PLMFMRCzHZ3CtXYwX9ElUw\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nieder\u00f6sterreich wurde bereits zum Katastrophengebiet erkl\u00e4rt. Hier fielen in den vergangenen Tagen bis zu 370 Liter Regen pro Quadratmeter \u2013 das Mehrfache der \u00fcblichen Monatsmenge. Rund 3.500 Haushalte sind derzeit ohne Strom, und das \u00f6ffentliche Leben ist weitgehend lahmgelegt. Besonders tragisch ist, dass bereits zwei \u00e4ltere Menschen in Nieder\u00f6sterreich durch das Hochwasser ums Leben gekommen sind. Beide starben in ihren H\u00e4usern, die den Wassermassen nicht standhalten konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die \u00f6sterreichische Hauptstadt Wien ist von den Auswirkungen des Hochwassers betroffen. Zwar gingen die Wasserst\u00e4nde zur\u00fcck, dennoch f\u00e4hrt der \u00f6ffentliche Verkehr nur eingeschr\u00e4nkt. Vier von f\u00fcnf U-Bahnlinien verkehren nur auf Teilstrecken. Auch die Zugverbindungen der \u00d6BB von und nach Wien sind stark eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tschechien: Todesf\u00e4lle und vermisste Personen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Tschechien spitzt sich die Lage ebenfalls weiter zu. In Litovel, etwa 200 Kilometer \u00f6stlich von Prag, stehen ganze Stra\u00dfenz\u00fcge unter Wasser. Die Pegelst\u00e4nde des Flusses March (Morava) steigen weiter an, und weitere \u00dcberschwemmungen werden erwartet. Tschechien verzeichnete bereits den ersten Todesfall durch das Hochwasser, als eine Person im Fluss Krasovka ertrank. Zus\u00e4tzlich werden landesweit sieben Menschen vermisst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-rt.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXdt9Q5sqkPv1cXcL3L5yeSpN-UHSuAMMNdhpalBRvYzU7fFt0cB_HATyswTOkINtqEsGtYsDUGXVrE1ARSeXe6E2XG2djZqpwVlNWTJUWfGZypa09A5VUMt8x0o55l236LSlM6dRubpTj6GAlvhsz2Tt78?key=PLMFMRCzHZ3CtXYwX9ElUw\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der tschechische Regierungschef Petr Fiala sprach von einem \u201eJahrhunderthochwasser\u201c. \u201eSo etwas erleben wir statistisch gesehen nur einmal im Jahrhundert,\u201c sagte Fiala in einer Pressekonferenz. F\u00fcr Montag wurde weiterer starker Regen vorhergesagt, vor allem im S\u00fcden des Landes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Polen: Krisensitzung und Evakuierungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch Polen bleibt nicht verschont. Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk berief eine Krisensitzung ein, um die Hochwasserlage zu besprechen. Vor allem der S\u00fcdwesten des Landes ist von den Regenf\u00e4llen betroffen. In Nysa, einer Kleinstadt in der Region Oppeln, wurde die Notaufnahmestation des Kreiskrankenhauses evakuiert. 33 Patienten, darunter Kinder und Schwangere, mussten mit Schlauchbooten in Sicherheit gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rum\u00e4nien: Sechs Tote und massive Sch\u00e4den<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Rum\u00e4nien bleibt die Lage kritisch. Bisher sind mindestens sechs Menschen aufgrund der \u00dcberschwemmungen ums Leben gekommen. Besonders betroffen sind die \u00f6stlichen Regionen des Landes, wo mehr als 6.000 Bauernh\u00e4user unter Wasser stehen. Die h\u00f6chste Warnstufe galt noch bis Montagmittag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutschland: Pegelst\u00e4nde steigen an<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland ist die Lage bisher vergleichsweise entspannt, doch auch hier steigen die Pegelst\u00e4nde. Besonders im Osten des Landes, an der deutsch-polnischen Grenze, bereitet sich das Technische Hilfswerk (THW) auf m\u00f6gliche \u00dcberschwemmungen vor. Infolge starker Regenf\u00e4lle droht ein Anstieg der Pegelst\u00e4nde von Elbe, Nei\u00dfe und Oder.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-rt.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXe44tGVQ6CsmDhtZH09kNzjEG1C86i0A0OrEryPhpPCwI6YzieuRESb38hoRQlDfAqE9fl8F-BNrLwScskw8DCubgn150vapN99Ogg6Aj0Ujjk0rYkb1PA-X-DHjtOPFsP45FkK78HQ9-GO7lmyQbfeG82s?key=PLMFMRCzHZ3CtXYwX9ElUw\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>In Dresden wird im Tagesverlauf erwartet, dass die Sechs-Meter-Marke der Elbe \u00fcberschritten wird. Ab dieser Marke gilt die Alarmstufe drei, was bedeutet, dass auch bebaute Gebiete von \u00dcberschwemmungen betroffen sein k\u00f6nnten. Die Beh\u00f6rden haben die Bev\u00f6lkerung zu erh\u00f6hter Vorsicht aufgerufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Bayern wird neuer Regen erwartet. Der Hochwassernachrichtendienst warnte vor steigenden Pegelst\u00e4nden der Donau bei Passau, der Vils bei Vilshofen und der Isar bei M\u00fcnchen. Ein Hochwasser wie im Juni wird jedoch nicht erwartet. Ab Mittwoch k\u00f6nnte sich die Lage laut Experten langsam entspannen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weiterer Regen versch\u00e4rft die Lage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Hochwassersituation in Mitteleuropa bleibt angespannt. Mit weiteren Regenf\u00e4llen droht sich die Lage in den kommenden Tagen noch zu verschlimmern. Besonders betroffen sind \u00d6sterreich, Tschechien und Polen, doch auch in Deutschland bleibt die Hochwassergefahr bestehen. Die Menschen in den betroffenen Regionen m\u00fcssen sich auf weitere Evakuierungen und Sch\u00e4den einstellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In vielen Regionen Mitteleuropas bleibt die Hochwasserlage angespannt, und ein Ende der Regenf\u00e4lle ist noch nicht in Sicht. Besonders betroffen sind \u00d6sterreich, Tschechien, Polen und auch Deutschland. Trotz teilweiser Entspannung in einigen Gebieten drohen weitere Regenf\u00e4lle, die Pegelst\u00e4nde erneut ansteigen zu lassen. 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