{"id":11272,"date":"2026-08-18T08:05:23","date_gmt":"2026-08-18T12:05:23","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=11272"},"modified":"2026-08-18T08:05:25","modified_gmt":"2026-08-18T12:05:25","slug":"deutschlands-firmensterben-nimmt-dramatische-ausmasse-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=11272","title":{"rendered":"Deutschlands Firmensterben nimmt dramatische Ausma\u00dfe an"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschlands Wirtschaft verliert in einem Tempo Unternehmen, das seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr beobachtet wurde. Im Jahr <strong>2025 haben 187.744 Unternehmen<\/strong> ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit aufgegeben. Gegen\u00fcber dem Vorjahr stieg die Zahl damit um knapp <strong>10 Prozent<\/strong>. Nur <strong>2007<\/strong> wurde in der entsprechenden Zeitreihe mit fast <strong>208.000 Schlie\u00dfungen<\/strong> ein noch h\u00f6herer Wert registriert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders brisant: Hinter dieser Entwicklung stehen keineswegs ausschlie\u00dflich Unternehmen, die bereits vor dem Aus standen. Immer h\u00e4ufiger verschwinden auch Betriebe vom Markt, die wirtschaftlich durchaus tragf\u00e4hig sind. F\u00fcr sie wird die Fortf\u00fchrung offenbar trotzdem unattraktiv oder schlicht unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Steigende Kosten, teure Energie, fehlende Arbeitskr\u00e4fte, ausufernde B\u00fcrokratie und eine immer schwieriger werdende Suche nach Nachfolgern treffen dabei auf geopolitische Unsicherheiten und zus\u00e4tzliche Handelsbarrieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fast 188.000 Betriebe machen dicht<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Dimension der Entwicklung ist erheblich. <strong>187.744 Unternehmen<\/strong> sind innerhalb eines einzigen Jahres aus dem Markt verschwunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit setzt sich der negative Trend fort. Bereits im Jahr zuvor war die Zahl der Unternehmensschlie\u00dfungen gestiegen. <strong>2025 war somit das zweite Jahr in Folge mit einem weiteren Anstieg.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Untersuchung von <strong>Creditreform<\/strong> und dem <strong>Leibniz-Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW)<\/strong> macht deutlich, dass es sich nicht mehr um einzelne Problembranchen handelt. Die Schlie\u00dfungswelle hat inzwischen weite Teile der deutschen Wirtschaft erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Patrik-Ludwig Hantzsch<\/strong>, Leiter der Creditreform-Wirtschaftsforschung, beschreibt die Situation mit ungew\u00f6hnlich deutlichen Worten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Krisendynamik frisst sich mittlerweile durch die gesamte Breite der Wirtschaft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch alarmierender ist seine Einsch\u00e4tzung zur Qualit\u00e4t der aufgegebenen Unternehmen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAnders als in fr\u00fcheren Jahren beenden nun auch eigentlich gesunde Firmen ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist wirtschaftlich ein entscheidender Unterschied. Wenn Unternehmen trotz funktionierendem Gesch\u00e4ft aufgeben, geht nicht nur ein Betrieb verloren. Es verschwinden Arbeitspl\u00e4tze, Kundenbeziehungen, Investitionen, Know-how und regionale Wirtschaftsstrukturen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gastgewerbe erlebt massive Schlie\u00dfungswelle<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders brutal zeigt sich die Entwicklung im <strong>Gastgewerbe<\/strong>. Rund <strong>15.000 Gastst\u00e4tten und Beherbergungsbetriebe<\/strong> haben 2025 geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen\u00fcber dem Vorjahr bedeutet das einen Anstieg von <strong>15 Prozent<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Restaurants, Caf\u00e9s, Hotels und andere Beherbergungsunternehmen wird damit eine ohnehin schwierige Situation noch prek\u00e4rer. Die Branche k\u00e4mpft gleichzeitig mit hohen Personal- und Energiekosten, gestiegenen Einkaufspreisen und einem erheblichen Aufwand f\u00fcr den laufenden Betrieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Gastwirte k\u00f6nnen ihre Preise nicht unbegrenzt erh\u00f6hen. G\u00e4ste reagieren auf h\u00f6here Rechnungen, w\u00e4hrend gleichzeitig die Kosten der Unternehmen weiter steigen. Die Folge ist eine gef\u00e4hrliche wirtschaftliche Zwickm\u00fchle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders bemerkenswert ist deshalb, dass selbst politische Entlastungsma\u00dfnahmen den negativen Trend offenbar nicht stoppen konnten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sieben Prozent Mehrwertsteuer reichen nicht<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem <strong>1. Januar 2026<\/strong> gilt f\u00fcr Speisen in der deutschen Gastronomie ein erm\u00e4\u00dfigter Mehrwertsteuersatz von <strong>7 Prozent<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ma\u00dfnahme sollte die Branche entlasten und den erheblichen Kostendruck abfedern. Die aktuelle Entwicklung zeigt jedoch, dass eine steuerliche Entlastung offenbar nicht ausreicht, um die strukturellen Probleme zu l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Untersuchung hei\u00dft es dazu:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDer im Vergleich zu anderen Branchen niedrigere Mehrwertsteuersatz, den die Bundesregierung zur Unterst\u00fctzung des Gastgewerbes eingef\u00fchrt hat, konnte offenbar die prek\u00e4re Situation in dieser Branche nicht abmildern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit wird ein grundlegendes Problem sichtbar: Wenn mehrere Kostenfaktoren gleichzeitig eskalieren, kann eine einzelne politische Entlastung schnell verpuffen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Auch Arztpraxen verschwinden in gro\u00dfer Zahl<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schlie\u00dfungswelle macht auch vor dem <strong>Gesundheitswesen<\/strong> nicht halt. Dort setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits seit rund <strong>zehn Jahren<\/strong> anh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inzwischen werden j\u00e4hrlich knapp <strong>11.000 Betriebe und Einrichtungen<\/strong> aus diesem Bereich geschlossen. Damit ist die Zahl ungef\u00e4hr <strong>doppelt so hoch wie 2008<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders drastisch ist die Entwicklung bei den Arztpraxen. Im vergangenen Jahr machten knapp <strong>5.500 Praxen<\/strong> dicht. Das entspricht einem Anstieg von <strong>23 Prozent<\/strong> gegen\u00fcber 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch auch hier steckt nicht hinter jeder Schlie\u00dfung eine wirtschaftliche Pleite.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein erheblicher Teil der Praxen verschwindet, weil \u00c4rzte das Rentenalter erreichen und keinen Nachfolger finden. Eine jahrzehntelang aufgebaute Praxis mit Patientenstamm, R\u00e4umen und medizinischer Infrastruktur kann dadurch innerhalb kurzer Zeit endg\u00fcltig verschwinden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Nachfolgeproblem wird zur Zeitbombe<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Unternehmensnachfolge entwickelt sich damit zu einem der gr\u00f6\u00dften strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sandra Gottschalk<\/strong>, Forscherin am ZEW, beschreibt die Entwicklung so:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eImmer mehr Betriebe schlie\u00dfen, weil Firmeninhaber in den Ruhestand gehen und keinen Nachfolger finden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders drastisch ist der langfristige Vergleich. <strong>Fast ein Drittel aller freiwilligen Unternehmensschlie\u00dfungen<\/strong> erfolgt inzwischen aus Altersgr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor <strong>10 bis 15 Jahren<\/strong> war dieser Anteil deutlich geringer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutet: Deutschland verliert Unternehmen nicht nur durch schlechte Gesch\u00e4ftszahlen. Es verliert sie auch, weil eine neue Generation von Unternehmern fehlt, die bereit ist, bestehende Betriebe zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Industrie verliert ebenfalls Betriebe<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die <strong>Industrie<\/strong> steht erheblich unter Druck. Rund <strong>11.000 Industriebetriebe<\/strong> stellten 2025 ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das waren etwa <strong>10 Prozent mehr<\/strong> als im Jahr zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade f\u00fcr den Industriestandort Deutschland ist diese Entwicklung besonders brisant. Unternehmen sehen sich mit hohen Energiepreisen, umfangreichen regulatorischen Anforderungen und einem schwierigen internationalen Umfeld konfrontiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinzu kommen Handelskonflikte und geopolitische Risiken. Die deutsche Wirtschaft ist stark exportorientiert und damit besonders empfindlich gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen des Welthandels.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine \u201eKrisenzange\u201c setzt Unternehmen unter Druck<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Creditreform-Experte <strong>Patrik-Ludwig Hantzsch<\/strong> spricht angesichts der Belastungen von einer <strong>\u201eKrisenzange\u201c<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese packe die deutsche Wirtschaft, so Hantzsch, <strong>\u201evon zwei Seiten\u201c<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der internationalen Seite stehen unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>geopolitische Konflikte<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>der <strong>Iran-Krieg<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>neue beziehungsweise h\u00f6here <strong>US-Z\u00f6lle<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>zunehmende Unsicherheit im internationalen Handel<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Inland kommen weitere Belastungen hinzu:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>hohe Energiepreise<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>B\u00fcrokratie<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>hohe laufende Kosten<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fachkr\u00e4ftemangel<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>zunehmende Schwierigkeiten bei der Unternehmensnachfolge<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn mehrere dieser Faktoren gleichzeitig auftreten, k\u00f6nnen selbst Unternehmen mit grunds\u00e4tzlich funktionierendem Gesch\u00e4ftsmodell unter erheblichen Druck geraten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>188.000 Schlie\u00dfungen bedeuten nicht 188.000 Pleiten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Zahl ist bei der aktuellen Entwicklung besonders wichtig: Nur <strong>13 Prozent<\/strong> der fast <strong>190.000 Unternehmensschlie\u00dfungen<\/strong> im Jahr 2025 gingen auf ein Insolvenzverfahren zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hei\u00dft im Umkehrschluss: Die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Betriebe verschwand <strong>ohne Insolvenzverfahren<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sandra Gottschalk<\/strong> weist ausdr\u00fccklich darauf hin, dass die Mehrzahl der Gesch\u00e4ftsaufgaben nahezu ger\u00e4uschlos erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese stille Form des Firmensterbens ist besonders schwer wahrzunehmen. Eine Insolvenz sorgt f\u00fcr Schlagzeilen, Gl\u00e4ubigerverfahren und \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit. Wenn ein Unternehmer dagegen entscheidet, seinen Betrieb nach Jahrzehnten nicht weiterzuf\u00fchren, verschwindet das Unternehmen h\u00e4ufig ohne gro\u00dfe \u00f6ffentliche Wahrnehmung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gesunde Unternehmen geben freiwillig auf<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade deshalb ist die Aussage von Hantzsch \u00fcber <strong>\u201eeigentlich gesunde Firmen\u201c<\/strong> von besonderer Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Unternehmen muss heute offenbar nicht zwingend Verluste schreiben, um \u00fcber eine Schlie\u00dfung nachzudenken. Wenn der Inhaber keinen Nachfolger findet, die Energiekosten zu hoch sind, Personal fehlt oder der b\u00fcrokratische Aufwand die wirtschaftlichen Chancen \u00fcbersteigt, kann selbst ein funktionierender Betrieb aufgegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das betrifft insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen, die weniger finanzielle Reserven und weniger M\u00f6glichkeiten haben, steigende Kosten aufzufangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Firmensterben wird zum Strukturproblem<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aktuellen Zahlen zeigen damit weit mehr als eine hohe Zahl von Gesch\u00e4ftsaufgaben. Sie deuten auf einen tiefgreifenden Wandel der deutschen Unternehmenslandschaft hin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>187.744 Schlie\u00dfungen in einem Jahr<\/strong>, ein Plus von knapp <strong>10 Prozent<\/strong>, rund <strong>15.000 geschlossene Gastst\u00e4tten und Beherbergungsbetriebe<\/strong>, fast <strong>5.500 aufgegebene Arztpraxen<\/strong> und etwa <strong>11.000 geschlossene Industriebetriebe<\/strong> zeichnen ein ungew\u00f6hnlich d\u00fcsteres Bild.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig zeigt der geringe Anteil der Insolvenzen, dass die Entwicklung nicht allein mit einer klassischen Pleitewelle erkl\u00e4rt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschland verliert Unternehmen auf mehreren Wegen: durch wirtschaftlichen Druck, durch fehlende Nachfolger, durch steigende Kosten und durch Unternehmer, die nach Jahrzehnten schlicht entscheiden, dass sich die Fortf\u00fchrung ihres Betriebs nicht mehr lohnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschlands Wirtschaft verliert in einem Tempo Unternehmen, das seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr beobachtet wurde. Im Jahr 2025 haben 187.744 Unternehmen ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit aufgegeben. Gegen\u00fcber dem Vorjahr stieg die Zahl damit um knapp 10 Prozent. Nur 2007 wurde in der entsprechenden Zeitreihe mit fast 208.000 Schlie\u00dfungen ein noch h\u00f6herer Wert registriert. Besonders brisant: Hinter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11273,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[304,269],"tags":[6127,675,1979,314,2234,6126,6123,3289,3282,6124,6129,3983,3281,568,1013,1189,3285,315,6128,6125,327,3974,2869,4729],"class_list":["post-11272","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland","category-wirtschaft","tag-arztpraxen","tag-buerokratie","tag-creditreform","tag-deutschland","tag-energiepreise","tag-fachkraeftemangel","tag-firmensterben","tag-gastgewerbe","tag-gastronomie","tag-gastwirte","tag-geschaeftsaufgabe","tag-gesundheitswesen","tag-hotels","tag-industrie","tag-insolvenzen","tag-mittelstand","tag-restaurants","tag-unternehmen","tag-unternehmensnachfolge","tag-unternehmensschliessungen","tag-wirtschaft","tag-wirtschaftskrise","tag-wirtschaftspolitik","tag-zew"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11272"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11272\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11274,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11272\/revisions\/11274"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11273"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11272"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11272"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktiengurus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}