{"id":11234,"date":"2026-07-31T07:50:45","date_gmt":"2026-07-31T11:50:45","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=11234"},"modified":"2026-07-31T07:50:46","modified_gmt":"2026-07-31T11:50:46","slug":"vw-stemmt-sich-gegen-die-krise-in-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=11234","title":{"rendered":"VW stemmt sich gegen die Krise in China"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Volumenmarken liefern \u00fcberraschend starke Ergebnisse<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend das Gesch\u00e4ft von <strong>Volkswagen<\/strong> in <strong>China<\/strong> weiterhin unter Druck steht und die B\u00f6rse den Autobauer kritisch beobachtet, sorgen die Kernmarken des Konzerns f\u00fcr positive Schlagzeilen. Vor allem <strong>Volkswagen<\/strong>, <strong>\u0160koda<\/strong> sowie <strong>SEAT\/CUPRA<\/strong> konnten ihre Ertragskraft im ersten Halbjahr deutlich verbessern und damit wichtige Belastungen innerhalb des Konzerns teilweise ausgleichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktiengurus.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/image-21.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-11236\" srcset=\"https:\/\/aktiengurus.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/image-21.png 1000w, https:\/\/aktiengurus.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/image-21-300x150.png 300w, https:\/\/aktiengurus.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/image-21-768x384.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den besseren Gesch\u00e4ftszahlen gibt es auch bei Zukunftsprojekten Fortschritte. Sowohl die Software-Tochter <strong>CARIAD<\/strong> als auch der Ausbau der Batterieproduktion entwickeln sich weiter, was den Konzern f\u00fcr die kommenden Jahre strategisch st\u00e4rken soll.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kernmarken steigern Gewinn trotz schwieriger Rahmenbedingungen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Markengruppe der Volumenhersteller erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen operativen Gewinn von <strong>3,61 Milliarden Euro<\/strong>. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Zuwachs von <strong>4,5 Prozent<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch beim Fahrzeugabsatz konnten die Kernmarken zulegen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Operativer Gewinn:<\/strong> <strong>3,61 Milliarden Euro<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gewinnanstieg:<\/strong> <strong>4,5 Prozent<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Verkaufte Fahrzeuge:<\/strong> rund <strong>2,59 Millionen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Absatzwachstum:<\/strong> <strong>2,5 Prozent<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Operative Marge:<\/strong> <strong>4,9 Prozent<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders <strong>\u0160koda<\/strong> und <strong>SEAT\/CUPRA<\/strong> entwickelten sich stark und trugen ma\u00dfgeblich dazu bei, dass die Volumenmarken den Gegenwind aus anderen Regionen abfedern konnten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Synergien sollen Milliarden sparen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Markenchef <strong>Thomas Sch\u00e4fer<\/strong> treibt die engere Zusammenarbeit innerhalb der Konzernmarken konsequent voran. Gemeinsame Entwicklungen, einheitliche Plattformen und abgestimmte Prozesse sollen Kosten senken und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit langfristig st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Thomas Sch\u00e4fer<\/strong> betonte: <strong>\u201eDie engere Zusammenarbeit der Marken ist ein Erfolg.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gewinnen solche Synergien erheblich an Bedeutung, da sie die Profitabilit\u00e4t verbessern und Investitionen effizienter machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>CARIAD reduziert Verluste sp\u00fcrbar<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Software-Sparte <strong>CARIAD<\/strong>, die in den vergangenen Jahren h\u00e4ufig f\u00fcr negative Schlagzeilen sorgte, zeigt Fortschritte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigsten Kennzahlen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Operativer Verlust auf rund <strong>1,0 Milliarde Euro<\/strong> reduziert<\/li>\n\n\n\n<li>Vorjahresverlust: <strong>1,37 Milliarden Euro<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Gleichzeitig steigende Ums\u00e4tze<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit gelingt es dem Unternehmen, die Verluste deutlich einzud\u00e4mmen und die Entwicklung seiner Softwarel\u00f6sungen Schritt f\u00fcr Schritt voranzutreiben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Batterieoffensive nimmt weiter Fahrt auf<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel investiert <strong>Volkswagen<\/strong> massiv in den Aufbau einer eigenen Batteriezellfertigung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im kanadischen <strong>Ontario<\/strong> haben bereits erste Infrastrukturarbeiten f\u00fcr das geplante <strong>PowerCo-Werk<\/strong> begonnen. F\u00fcr den Standort werden Stra\u00dfen und Logistikverbindungen ausgebaut, damit die Produktion wie vorgesehen starten kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach aktuellem Zeitplan soll die Batteriefabrik <strong>2027<\/strong> den Betrieb aufnehmen und eine wichtige Rolle bei der Versorgung zuk\u00fcnftiger Elektrofahrzeuge \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>China bleibt das gr\u00f6\u00dfte Sorgenkind<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz der erfreulichen Entwicklung der Kernmarken bleibt die Lage f\u00fcr den Gesamtkonzern angespannt. Vor allem der schwache Absatz in <strong>China<\/strong> belastet weiterhin die Gesch\u00e4ftsentwicklung und sorgt f\u00fcr Unsicherheit bei Investoren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>Volkswagen-Aktie<\/strong> notiert aktuell bei <strong>75,88 Euro<\/strong>. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf rund <strong>27 Prozent<\/strong>. Zwar konnte sich das Papier vom bisherigen Jahrestief bei <strong>69,20 Euro<\/strong> wieder etwas l\u00f6sen, von einer nachhaltigen Trendwende kann jedoch noch keine Rede sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Operative Rendite bleibt das wichtigste Ziel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr h\u00e4lt das Management unver\u00e4ndert an einer operativen Rendite zwischen <strong>4,0 und 5,5 Prozent<\/strong> fest.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob dieses Ziel erreicht werden kann, h\u00e4ngt vor allem von folgenden Faktoren ab:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Entwicklung des China-Gesch\u00e4fts<\/li>\n\n\n\n<li>Weitere Stabilisierung der Kernmarken<\/li>\n\n\n\n<li>Fortschritte bei <strong>CARIAD<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Erfolgreicher Aufbau der Batteriefertigung<\/li>\n\n\n\n<li>Entwicklung der weltweiten Nachfrage nach Fahrzeugen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die starken Ergebnisse der Volumenmarken verschaffen <strong>Volkswagen<\/strong> zwar mehr Stabilit\u00e4t, doch die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Entwicklung ausreicht, um die anhaltenden Belastungen in China dauerhaft auszugleichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Volumenmarken liefern \u00fcberraschend starke Ergebnisse W\u00e4hrend das Gesch\u00e4ft von Volkswagen in China weiterhin unter Druck steht und die B\u00f6rse den Autobauer kritisch beobachtet, sorgen die Kernmarken des Konzerns f\u00fcr positive Schlagzeilen. 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