{"id":11139,"date":"2026-07-10T09:34:54","date_gmt":"2026-07-10T13:34:54","guid":{"rendered":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=11139"},"modified":"2026-07-10T09:34:57","modified_gmt":"2026-07-10T13:34:57","slug":"neue-heizregeln-sorgen-fuer-heftigen-politischen-streit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktiengurus.com\/?p=11139","title":{"rendered":"Neue Heizregeln sorgen f\u00fcr heftigen politischen Streit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der <strong>Bundestag<\/strong> hat eine weitreichende \u00c4nderung der deutschen Heizungsregeln beschlossen. Mit dem neuen <strong>Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz<\/strong> macht die Bundesregierung zentrale Vorgaben der bisherigen Regelung r\u00fcckg\u00e4ngig. K\u00fcnftig d\u00fcrfen Eigent\u00fcmer erneut neue <strong>Gas- und \u00d6lheizungen<\/strong> einbauen, obwohl diese zun\u00e4chst weiterhin mit fossilen Energietr\u00e4gern betrieben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entscheidung fiel am letzten Sitzungstag vor der parlamentarischen Sommerpause. Die Regierungskoalition aus <strong>Union und SPD<\/strong> spricht von mehr Freiheit, weniger Bevormundung und einer breiteren Auswahl an Heiztechnologien. Die Opposition zeichnet dagegen ein deutlich d\u00fcstereres Bild. Sie warnt vor explodierenden Betriebskosten, langfristigen finanziellen Fehlentscheidungen und einem schweren R\u00fcckschlag f\u00fcr die deutschen Klimaziele.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bundesregierung kippt die feste Erneuerbaren-Quote<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der bisherigen Regelung mussten neu eingebaute Heizungen grunds\u00e4tzlich zu mindestens <strong>65 Prozent mit erneuerbaren Energien<\/strong> betrieben werden. Die Vorschrift betraf zun\u00e4chst vor allem Neubaugebiete. F\u00fcr \u00e4ltere Geb\u00e4ude und bestehende Wohnh\u00e4user waren l\u00e4ngere \u00dcbergangszeiten vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese feste Vorgabe wird nun abgeschafft. Statt einer klaren technischen Mindestanforderung setzt die Regierung auf ein Modell, bei dem verschiedene Heizsysteme wieder gleichberechtigter zugelassen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit k\u00f6nnen Eigent\u00fcmer unter anderem zwischen folgenden L\u00f6sungen w\u00e4hlen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>W\u00e4rmepumpen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fernw\u00e4rme<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Biomasseheizungen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gasheizungen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00d6lheizungen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>weiteren technisch geeigneten Systemen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wiederzulassung fossiler Heizungen bedeutet allerdings nicht, dass diese dauerhaft ausschlie\u00dflich mit herk\u00f6mmlichem Erdgas oder Heiz\u00f6l betrieben werden d\u00fcrfen. Der Anteil klimafreundlicher Brennstoffe soll stufenweise steigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Reiche erkl\u00e4rt den W\u00e4rmepumpen-Kurs f\u00fcr gescheitert<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche<\/strong> verteidigte die Reform als notwendige Abkehr von starren staatlichen Vorgaben. Die Bundesregierung wolle <strong>\u201eHeizungszw\u00e4nge\u201c<\/strong> durch Technologieoffenheit ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die CDU-Politikerin hatte zuvor wiederholt von einem angeblichen <strong>\u201eZwang zur W\u00e4rmepumpe\u201c<\/strong> gesprochen. Nach Auffassung der Ministerin soll nicht der Staat pauschal festlegen, welche Technik in einem Geb\u00e4ude eingebaut werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend seien vielmehr:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>der bauliche Zustand des Hauses,<\/li>\n\n\n\n<li>die finanziellen M\u00f6glichkeiten der Eigent\u00fcmer,<\/li>\n\n\n\n<li>die \u00f6rtliche W\u00e4rmeversorgung,<\/li>\n\n\n\n<li>die Verf\u00fcgbarkeit von Fernw\u00e4rme,<\/li>\n\n\n\n<li>die technische Eignung einzelner Heizsysteme.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Koalition stellt die Reform deshalb als Korrektur eines politisch gescheiterten Gesetzes dar. Die fr\u00fchere Regelung habe viele Menschen verunsichert und den Eindruck vermittelt, dass funktionierende Heizungen kurzfristig ersetzt werden m\u00fcssten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fossile Heizungen bleiben erlaubt \u2013 aber nicht billig<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neue Gas- und \u00d6lheizungen d\u00fcrfen k\u00fcnftig zwar eingebaut werden, doch ihr Betrieb soll schrittweise ver\u00e4ndert werden. Vorgesehen ist eine sogenannte <strong>Biotreppe<\/strong>, die den Anteil klimafreundlicher Brennstoffe in mehreren Stufen erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mindestquoten sollen folgenderma\u00dfen steigen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ab <strong>Januar 2029<\/strong> auf mindestens <strong>10 Prozent<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>ab <strong>Januar 2030<\/strong> auf mindestens <strong>15 Prozent<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>ab <strong>Januar 2035<\/strong> auf mindestens <strong>30 Prozent<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>ab <strong>Januar 2040<\/strong> auf mindestens <strong>60 Prozent<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den m\u00f6glichen Alternativen geh\u00f6ren beispielsweise <strong>Biomethan<\/strong>, synthetische Brennstoffe oder andere als klimafreundlich anerkannte Energietr\u00e4ger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau hier sehen Kritiker ein erhebliches Risiko. Es ist bislang nicht eindeutig gekl\u00e4rt, ob solche Brennstoffe k\u00fcnftig in ausreichender Menge verf\u00fcgbar sein werden. Ebenso unklar ist, wie hoch die Preise ausfallen. Eigent\u00fcmer k\u00f6nnten deshalb eine neue Gas- oder \u00d6lheizung einbauen, die zun\u00e4chst g\u00fcnstig erscheint, sp\u00e4ter jedoch extrem hohe laufende Kosten verursacht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Auch bestehende Heizungen geraten unter Quotendruck<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr bereits installierte Heizungen plant die Bundesregierung ab <strong>2028<\/strong> eine sogenannte <strong>Gr\u00fcngasquote<\/strong>. Diese k\u00f6nnte zun\u00e4chst bei bis zu <strong>einem Prozent<\/strong> liegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Einzelheiten sind jedoch noch ungekl\u00e4rt. Offen ist unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>welche Brennstoffe als klimafreundlich gelten,<\/li>\n\n\n\n<li>wer die Einhaltung kontrolliert,<\/li>\n\n\n\n<li>welche Nachweise erforderlich sind,<\/li>\n\n\n\n<li>wie die zus\u00e4tzlichen Kosten verteilt werden,<\/li>\n\n\n\n<li>wie stark Verbraucherpreise dadurch steigen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig entf\u00e4llt die bisher vorgesehene Regel, nach der fossile Brennstoffe ab <strong>2045<\/strong> nicht mehr in Heizkesseln genutzt werden sollten. Ein direktes Enddatum f\u00fcr fossile Heizungen enth\u00e4lt das neue Gesetz damit nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Linke warnt vor einer massiven Kostenfalle<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders scharf fiel die Kritik der <strong>Linken<\/strong> aus. Die Partei bezeichnete das neue Modell als <strong>\u201eKostenfalle\u201c<\/strong> f\u00fcr Eigent\u00fcmer und Mieter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gegner des Gesetzes verweisen vor allem auf mehrere finanzielle Risiken:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>steigende <strong>CO\u2082-Abgaben<\/strong> auf Gas und Heiz\u00f6l,<\/li>\n\n\n\n<li>h\u00f6here Preise f\u00fcr alternative Brennstoffe,<\/li>\n\n\n\n<li>wachsende <strong>Netzentgelte<\/strong>,<\/li>\n\n\n\n<li>sinkende staatliche Zusch\u00fcsse,<\/li>\n\n\n\n<li>hohe langfristige Betriebskosten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein besonderes Problem k\u00f6nnte das schrumpfende Gasnetz werden. Wechseln immer mehr Haushalte zu W\u00e4rmepumpen oder Fernw\u00e4rme, m\u00fcssen die verbleibenden Gaskunden die Kosten des Netzes auf weniger Schultern verteilen. Dadurch k\u00f6nnten die Geb\u00fchren f\u00fcr Gasanschl\u00fcsse massiv steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine heute neu eingebaute Gasheizung k\u00f6nnte sich somit innerhalb weniger Jahre von einer scheinbar g\u00fcnstigen L\u00f6sung zu einer erheblichen finanziellen Belastung entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gr\u00fcne sprechen von verheerender Wirtschaftspolitik<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die <strong>Gr\u00fcnen<\/strong> greifen die Bundesregierung frontal an. Sie werfen der Koalition vor, die Preisrisiken fossiler Energien bewusst zu verharmlosen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Ansicht der Partei zeigen insbesondere die starken Schwankungen bei \u00d6l- und Gaspreisen infolge internationaler Konflikte, wie gef\u00e4hrlich eine langfristige Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen bleibt. Die Bundesregierung nehme deshalb nicht nur klimapolitische R\u00fcckschritte in Kauf, sondern setze Verbraucher auch unkalkulierbaren Kosten aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gr\u00fcnen-Abgeordnete <strong>Julia Verlinden<\/strong> sagte: <strong>\u201eDieses Teuer-Heizen-Gesetz ist die schlechteste Wirtschaftspolitik aller Zeiten.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Formulierung macht deutlich, wie erbittert die politische Auseinandersetzung gef\u00fchrt wird. Die Gr\u00fcnen sehen in der Reform keine Entlastung, sondern ein Gesetz, das Menschen zum Kauf einer Technik verleiten k\u00f6nnte, deren Betrieb zunehmend unbezahlbar wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Koalition beruft sich auf den Willen der B\u00fcrger<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Union und SPD weisen die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Vertreter der Regierungsparteien betonten, das Gesetz gebe den B\u00fcrgern ihre Entscheidungsfreiheit zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>SPD-Politikerin Angelika Gl\u00f6ckner<\/strong> erkl\u00e4rte, das fr\u00fchere Heizungsgesetz sei von den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern <strong>\u201e\u00fcberhaupt nicht angenommen\u201c<\/strong> worden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Koalition argumentiert, dass viele Geb\u00e4ude nicht ohne Weiteres auf eine W\u00e4rmepumpe umgestellt werden k\u00f6nnten. Gr\u00fcnde daf\u00fcr seien etwa schlechte D\u00e4mmung, fehlende technische Voraussetzungen oder nicht vorhandene Fernw\u00e4rmenetze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Ansicht der Regierungsparteien m\u00fcsse Klimaschutz deshalb st\u00e4rker an der Lebenswirklichkeit ausgerichtet werden. Eigent\u00fcmer sollten selbst beurteilen k\u00f6nnen, welche Technik sinnvoll und bezahlbar ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vermieter sollen einen Teil der Belastung tragen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gesetz enth\u00e4lt Regelungen, die Mieter vor \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Zusatzkosten sch\u00fctzen sollen. Ab <strong>2028<\/strong> m\u00fcssen Vermieter voraussichtlich die H\u00e4lfte bestimmter <strong>Netzentgelte<\/strong> und <strong>CO\u2082-Kosten<\/strong> \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit soll verhindert werden, dass Eigent\u00fcmer eine fossile Heizung einbauen, w\u00e4hrend die daraus entstehenden Mehrkosten vollst\u00e4ndig auf die Mieter abgew\u00e4lzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings wird gleichzeitig die staatliche F\u00f6rderung f\u00fcr den Austausch alter Heizungen deutlich reduziert. Eigent\u00fcmer m\u00fcssen daher einen gr\u00f6\u00dferen Teil der Investition selbst finanzieren. Kritiker bef\u00fcrchten, dass notwendige Modernisierungen dadurch verz\u00f6gert oder vollst\u00e4ndig aufgegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Neues Gesetz soll Brennstoffanbieter unter Druck setzen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch im Jahr <strong>2026<\/strong> soll ein weiteres Gesetz folgen. Damit will die Bundesregierung nicht nur Verbraucher, sondern vor allem Energieunternehmen und Brennstoffanbieter in die Pflicht nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anbieter sollen verpflichtet werden, ihre Produkte bis <strong>2045 vollst\u00e4ndig auf klimaneutrale Brennstoffe<\/strong> umzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob dieser Umbau technisch, wirtschaftlich und mengenm\u00e4\u00dfig realistisch ist, bleibt h\u00f6chst umstritten. Gegner der Reform zweifeln daran, dass klimaneutrale Brennstoffe rechtzeitig und zu vertretbaren Preisen bereitgestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem w\u00e4chst die Gefahr juristischer Auseinandersetzungen. Kritiker halten es f\u00fcr m\u00f6glich, dass das Gesetz mit den deutschen Klimazielen kollidiert. Mehrere Klagen gegen einzelne Regelungen werden bereits erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundestag hat eine weitreichende \u00c4nderung der deutschen Heizungsregeln beschlossen. Mit dem neuen Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz macht die Bundesregierung zentrale Vorgaben der bisherigen Regelung r\u00fcckg\u00e4ngig. K\u00fcnftig d\u00fcrfen Eigent\u00fcmer erneut neue Gas- und \u00d6lheizungen einbauen, obwohl diese zun\u00e4chst weiterhin mit fossilen Energietr\u00e4gern betrieben werden k\u00f6nnen. Die Entscheidung fiel am letzten Sitzungstag vor der parlamentarischen Sommerpause. 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